Pinakothek

In der Antike beschrieb das Wort Pinakothek einen öffentlichen Raum, in dem Gemälde und Malereien aufbewahrt wurden. Während man den Nordflügel der Athener Akropolis, sowie die Lesche der Knidier in Delphi und die Stoa Poikile in Athen nicht als Pinakotheken bezeichnet, stellt das Heraion von Samos eine bekannte antike Pinakothek dar.

Auch im alten Rom war der Begriff Pinakothek gebräuchlich und beschreibt einen Raum, in dem Tafelbilder gelagert wurden. Diese Räume sollten im Optimalfall groß und lichtdurchflutet sein, damit man die Gemälde und Bilder optimal betrachten konnte. In der Renaissance etablierte sich der Begriff Pinakothek, seit dem steht es für eine Galerie mit Gemälden.

Auch heute gibt es noch große Pinakotheken, dazu zählen unter anderem in München die alte Pinakothek, die neue Pinakothek und die Pinakothek der Moderne. Einen Teil der vatikanischen Museen stellt die vatikanische Pinakothek dar und in Frankreich, Paris, gibt es die bekannte Pinacothèque de Paris. Mehr Informationen zu dem Thema gibt es bei Wikipedia.